A. II. 2.: Freiburg-Mord: Tagesschau II. (NDR)

Die Tagesschau wirkt und erzieht durch Schweigen, gemäß ihres Auftrags aus § 11 des RStV!

Mitte Oktober wird eine junge Frau in Freiburg vom Fahrrad gestossen, vergewaltigt und brutal ermordet. Zwei Wochen später ein ähnlicher Fall.

Die Freiburger sind schockiert und erleben Bedrohung. Seit Jahren extrem hohe Kriminalitätsraten, zu wenig Polizei. Es gibt formale und empfundene No-Go-Zonen. Das Umfeld ist besorgt, die Bürger sind verunsichert. 

Das Ausland berichtet: Washington Post, NY Times, Zero Hedge. 

Die Tagesschau schweigt! 

Der NDR – mit dem 300.000-Euro-Intendanten Marmor, der sich zusammen mit seinem Kollegen Buhrow Sondersendungen schaltet, um höhere Beiträge zu fordern, schweigt in der Sache des Mordes und lässt zum Verhalten des NDR öffentlichkeitswirksam feststellen:

„Der Fall habe eher regionale Bedeutung“!

Buhrow`s Organisation, der WDR, hatte es geschafft, die 300 m vom WDR entfernten Massenübergriffe über drei (3) Tage lang zu ignorieren und nicht zu berichten: Weglassen und Schweigen als neue Kommunikationsstrategie von Männern und Frauen, die vor Privilegien kaum aufrecht laufen können. Auch Köln war eher ein lokales Ereignis.

Die Reaktionen damals vom WDR und nun des NDR liefern den Nachweis, dass der ÖRR nun umgehend einer grundsätzlichen Strukturreform zuzuführen ist. Die Verantwortlichen haben jedes Urteilsvermögen verloren und disqualifizieren sich selbst, die erforderlichen journalistischen Voraussetzungen auch nur annähernd ausfüllen zu können.

Wer sich nicht im Ausland informieren kann ist nicht mehr informiert. Auf die Deutschen wird gewirkt. Gemäß des politischen Auftrags soll der ÖRR als Medium und Faktor auf die Gesellschaft wirken. Er tut es durch Weglassen und Schweigen. Das ist TOTALITARISMUS! Der ÖRR hat jeden Anspruch auf Beitrag „verwirkt“.

Und die Politik sagt: Deutschland braucht Zuwanderung. Kollateralschäden werden billigend in Kauf genommen. Es geht um Höheres: Die Delle in der Demographie, die absehbar Sozial- und insbesondere die Rentenkassen belasten wird, und dann dieser aberwitzige Fachkräftemangel.

Der Feudal-Adepten des NDR verteidigt sich im Zustand gewohnter Hybris, gewachsen aus Jahrzehnten faktischer „Unangreifbarkeit“.

„Kai Gniffke, Chefredakteur von ARD-Aktuell, entfaltet die eingeübte Abwehrreflexe: 

„Tagesschau-Redakteure sind nicht gefühllos!“

Die Verantwortlichen sind nicht mal mehr in der Lage, einen Vorgang sachgerecht einzuordnen. Es geht nicht um „Gefühle“ in der Nachrichtensendung, sondern um unabhängige, objektive, wahrheitsgemäße und umfassende Berichterstattung. 

Will der Gniffke lieber den Husky vom Parteitag der CDU zeigen?

Soll Kleber aktivieren werden, um kurz mal zu demonstrieren, zu welchen Betroffenheits-Exzessen das Spitzenpersonal beim ÖRR fähig ist? Erst Betroffenheit absabbern und dann fröhlich ab-twittern, als Beweis der digitalen Kompetenz?

Diese Fähigkeit zur Empathie gegen den Hass bei all den Populisten, die sich über den Mord eines Afghanen an einer jungen Medizinstudentin – offensichtlich – ganz besonders aufregen?

Was Gniffke in der Sache macht: Er missbraucht die den Beitragszahlern gehörenden Rundfunk-Ressourcen, um seine unhaltbaren Sichten propagandistisch ins Volk zu drücken.

Das Handelsblatt veröffentlicht Leserbeiträge:

  • „Die ARD gehört ersatzlos wegen Dilettantismus geschlossen. Es ist eine unverfrorene Unverschämtheit, dass wir für diesen an Propaganda erinnernden Nanny-Journalismus noch bezahlen müssen.“
     
  • „Liegt es vielleicht daran, dass bald Wahljahr ist und die Tagesschau auf Anweisung von Merkel nichts Negatives über Flüchtlinge bringen darf?“
     
  • Einer schreibt, dass sich die „Tagesschau“ „einfach nur lächerlich“ macht, denn national und international sei über den Fall berichtet worden.
     
  • „In der freien Wirtschaft würdet ihr für diese Arbeit sang und klanglos untergehen. (…) Aber ihr habt ja noch die Zwangsabgabe, die euch, egal wie schlecht ihr seid, den Hintern rettet. So eine Wohlfühloase hätte ich auch gerne auf der Arbeit.“
     

Die Medienreaktionen sind diesmal ungewöhnlich stimmig:

„Tagesschau abschalten! – Ein junger Mann aus Afghanistan, der sich 2015 von der Bundeskanzlerin nach Deutschland eingeladen fühlte und seitdem hier als „unbegleiteter Minderjähriger“ lebte, vergewaltigt und ermordet eine 19jährige Medizinstudentin in Freiburg. Das erschüttert die Nation, doch seine Festnahme ist der Tagesschau keine Meldung wert. Das Ex-Flaggschiff der ARD-Nachrichten hat sich damit selbst abgeschaltet.“.
Quelle: theeuropean, 07.12.0216

Und:

„Weglassen der Freiburger Meldung: „Tagesschau spielt den Falschen in die Hände – Gerade in Zeiten der „fake news“ bleibt Glaubwürdigkeit der Markenkern des Formats. Den hat die Redaktion aufs Spiel gesetzt, … .“.
Quelle: Süddeutsche, 05.12.2016.

Natürlich identifiziert die Süddeutsche dann zielsicher die „Falschen“, und ordnet belehrend ein:

die ARD sei seriös, die „Falschen“, das seien „Netzquerulanten“ und natürlich „Verschwörungstheoretiker“. 

Der ÖRR ist die Mutter der „fake news“: Tagesschau, Deutschlands Beste, Tagesschau, Sexismus, Antisemitismus, Diffamierung.

Merkel mischt sich Tage später – wohl nach intensiven Beratungen mit ihrem Nudging-Team – ein:

Müssen offen über den Fall Freiburg sprechen.

Vier (4) Prozent der Bürger vertrauen den Medien voll. Das waren die einige Wochen alten Studienergebnisse des ZDF und anderer Anstalten. Heute sind es keine zwei (2) Prozent mehr, die dem ÖRR „voll“ vertrauen.

Es gibt plötzlich eine neue Diskussionsvariante, ein Muster, das sich wohl nur in Deutschland entwickeln kann.

„Egal, wer ihn begeht“ 
schreibt Die Zeit am 05.12.2016.

„Die Tat ist nicht schlimmer, weil sie ein Flüchtling begangen hat“
Spiegel, 06.12.2016.

„Nachdem der Tatverdächtige im Mordfall von Freiburg gefasst worden war, war die Aufregung groß, denn er ist Flüchtling.“.
Quelle: Spiegel, 07.12.2016.

Drei kurze Aussagen, vier Botschaften: 

  • der Mord wird relativiert, 
  • Flüchtlinge werden in Schutz genommen,
  • der ÖRR wird für sein Schweigen entlastet, 
  • „Tagging“: „Aufregung“ entstand, weil es ein „Flüchtling“ war. Und wer sich in dem Fall aufregt und sonst nicht, ist … und nun ab in die rechte Populisten-Ecke!

Gibt es auch: Innehalten, Schweigen, Trauern, Überlegen, Analysieren, vernünftige Maßnahmen ableiten? Gibt es objektive, sachliche, wahrheitsgemäße Berichterstattung oder nur Schweigen und Meinungs-, Denk- und Verhaltensvorgaben? Wenn die Bürger gut informiert sind, benötigen sie die reflexhaften Einordnungsanweisungen der ganz unterschiedlichen Medienvertreter nicht mehr. Wer diese Medienvertreter persönlich kennt, ändert seine Einstellung zu Medien meist ohnehin grundsätzlich. 

Der ÖRR ist ein Staat-im-Staate. Er ist Motor gesellschaftlicher Zerstörung geworden.

Fazit

Kein Einzelfall sondern ein Muster, das bestätigt: es ist beim NDR / ÖRR systemisch!

  • Weglassen als „Wirk-Auftrag“ gemäß RStV § 11, analog: Dom-Platte, Köln, Sylv. 2015;
  • Meinungs-Management ist das Gegenteil von Qualität. Zwangsbeitrag ist verwirkt.