A. II. 1.: Weihnachten in der Tagesschau

Lassen sie den folgenden Text wirken, um das intime Zusammenspiel von öffentlich-rechtlicher Rundfunk (ÖRR) und GfK besser zu verstehen. Insbesondere deutsche Gerichte bezeichnen die Nachrichtensendungen des ÖRR als hochgradig „objektiv“ und „vertrauenswürdig“. v E r T R a u E N s W Ü r D i G.

Tagesschau vom 20.12.2013, 20:00 Uhr (GfK, Konsumklimaindex)

Transkription:

„Konsumklima verbessert sich erneut“: Im Bild: Ein Weihnachtsbaum mit brennenden Kerzen, ein Mann und eine Frau schlendern mit prall gefüllten Einkaufstaschen den Boulevard entlang, im Vordergrund: weihnachtlich eingepackte Geschenkkartons. Ein feierlich auftretender Nachrichtensprecher:

„Der Griff in das Portemonnaie fällt den Deutschen derzeit leicht. Für viele ist die Jobsituation gut und sparen lohnt sich derzeit kaum. Im Dezember kletterte das Konsumklima auf den höchsten Stand seit sechs (6) Jahren. Auf diese gute Kauflaune setzen nun auch die Händler im Verkaufsendspurt vor Weihnachten.
(Einschub, Bilder: volle Einkaufsstrasse, volle Einkaufstaschen, alles prächtig, verschwenderisch, überbordender Wohlstand; Überleitung Reporter):

Die Geldbeutel der Verbraucher sind gut gefüllt. Die Einkommen ordentlich und es herrscht auch keine grosse Angst vor einer Krise oder gar einem Arbeitsplatzverlust. Nach aktuellen Befragungen geben die Deutschen in diesem Jahr pro Kopf etwa 300 Euro pro Person für Weihnachtsgeschenke aus. Die Lust auf Sparen ist dagegen im Keller.
(Schnitt: Stellungnahme Rolf Bürkl, Gesellschaft für Konsumforschung/GfK):

Sie ist momentan mehr oder weniger im freien Fall, sie hat einen neuen historischen Tiefstand erreicht im Dezember. D.h., die Verbraucher halten es derzeit für wenig attraktiv, das Geld auf die hohe Kante zu legen, was angesichts niedriger Zinsen und – ja – noch nicht ausgestandener Finanzkrise auch nicht überrascht. Und wenn die Verbraucher finanzielle Mittel übrig haben und vor der Entscheidung stehen: Konsum oder Sparen, tendieren sie moment(an) eindeutig eher in Richtung Konsum. (Ende Bürkl, Gesellschaft für Konsumforschung/GfK, Schnitt: Einkaufsszenen, zurück zum Reporter):

Das Online-Geschäft hat noch einmal zugenommen, um etwa 15%. Für 8,5 Milliarden Euro bestellen die Deutschen dieses Jahr Geschenke alleine im Internet, doch auch in den Innenstädten wird ordentlich eingekauft.
(Überleitung: Herr Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer Handelsverband Deutschland):

Bisher ist der Handel mit dem Weihnachtsgeschäft eigentlich zufrieden. Wir hatten keinen so tollen Auftakt. Am dritten (3) Adventswochenende wurde es wesentlich besser und stärker. Es wurde mehr gekauft. Und wir setzen auf ein wirklich gutfrequentiertes viertes (4) Adventswochenende und auf den 23. Dezember natürlich. (Zurück Reporter):

Der Trend geht zudem hin zu Gutscheinen für Kleidung, Bücher oder Spielwaren. Und so werden auch in den Tagen nach Weihnachten und Neujahr die Kassen weiter klingeln.“

Ende des Beitrags, danach langsame Ausblendung, es werden Geschenksuchende und das Einpacken von reichhaltigen Präsenten gezeigt.

Zu den Fakten Dezember – Weihnachten – 2013

Deutschland: Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2013 sehr verhalten: 2012: 0,4%; 2013: 0,1% (Veränderungsrate des Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, zum Vorjahr).
Quelle: Statistisches Bundesamt

So niedrige Zahlen sind schlecht für die Regierenden. Die Verantwortlichen von GroKo, Wirtschafts-, Finanzminister und Kanzleramt analysieren die Situation, beraten sich intensiv und handeln entschieden. Zukünftig sind nach amerikanischen Vorbild Wachstumsimpulse wie sexuelle Dienstleistungen und Drogenhandel in der Statistik mit zu berücksichtigen. Blow-Jobs, Leck-Vereinbarungen sowie Penetrations- und Hehler-Dealer-Geschäfte werden nun von hochkarätigen, hochdotierten Beamten abgeschätzt und dem deutschen BIP zugeschlagen. So kann endlich ein realistisches Bild von der tatsächlichen deutschen Wirtschaftskraft gezeichnet und vor allem kommuniziert werden. Der Effekt beträgt durchaus um die 0,2 %. Das BIP muss steigen, koste es was es wolle, und wenn es angenommene Vermutungen nach dem Wahrscheinlichkeitsmaßstab sind – genau wie bei der Finanzierung und Vorteilsfeststellung beim ÖRR – die private oder halb-private Sexualdienstleistungen aus „dünner Luft“ bzw. „drogenverbrämter Idiotie“ quantifizieren.

Deutschland: Die Arbeitslosigkeit hat von November auf Dezember 2013 mit der einsetzenden Winterpause um 67.000 oder 2 Prozent auf 2.873.000 zugenommen.
Quelle: Arbeitsagentur Monatsbericht Dezember 2013, S. 17

Laut den unbereinigten Originaldaten betrug die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Dezember 2013 2,872783 Millionen, dies entsprach einer Arbeitslosenquote von 6,7%.

Zuletzt im Oktober 2013 waren 22,228900 Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in Vollzeit. Im Jahr 1992 waren es noch 25,807 Millionen.

Von 6,937634 Millionen „hilfsbedürftigen“ Leistungsempfängern im Dezember 2013 erhielten nur 0,887801 Millionen ALG 1, alle anderen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten – 4,358362 Millionen – mussten sich mit ALG 2 begnügen, so wie die 1,691471 Millionen Nicht-Erwerbsfähigen mit Sozialgeld.

Nur 54,8% der 5,246163 Millionen Leistungsempfänger von ALG 1 und ALG 2 waren im Dezember 2013 auch als Arbeitslose registriert. Noch vor Jahren sah dies deutlich anders aus.

Obwohl die Zahl der Erwerbstätigen zuletzt im Januar 2014 auf 42,229 Millionen anstieg, die darin versteckte Qualität bleibt schwach. Zwar stiegen auch die sozialversicherungs-pflichtigen Beschäftigten, nach den zuletzt verfügbaren Daten auf  29,829000 Millionen, nur im langfristigen Kontext sind diese Daten nicht berauschend, denn bereits 1992 lag die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Deutschland fast auf demselben Niveau wie heute.
Quelle: Querschüsse.de, 08.01.2014

Volvo streicht 4000 Stellen, HP 5000, Bilfinger 800, DASA …, die Liste lässt sich fast beliebig weiterführen, sie ist sehr lang.
Quellen: Tagespresse

Bereits 2012 lag jede zweite Rente unter Hatz IV-Niveau.
Quelle: Focus Online, 11.06.2013

Deutschland: Sparquote Q3 2013: Nicht saisonbereinigt liegt die Sparquote in Q3 bei 8,5% (2013) marginal verändert nach 8,8% (2012 und 2011).
Quelle: Querschüsse.de, 24.11.2013, Redaktion

Deutschland: Reallöhne 2013: Der Reallohnindex für 2013 sank um 0,2% zum Vorjahr, immer noch liegen die durchschnittlichen Bruttolöhne preisbereinigt unter dem Niveau von 1992!!!
Quelle: Statistisches Bundesamt

Berücksichtigt man die Steuerquote sowie teils drastisch gestiegene Abgaben, Beiträge und Gebühren bei z.B. EEG-Umlage, ÖRR, Müllentsorgung, Heizkosten, sind die Einschnitte noch schmerzhafter.

Umsatz Gastgewerbe Deutschland (Gastronomie und Beherbergungsgewerbe) Dezember 2013: Der reale Umsatz im Gastgewebe sank um -3,4% zum Vorjahresmonat und saisonbereinigt ging es real um -1,1% zum Vormonat abwärts. Im Gesamtjahr 2013 sank der reale Umsatz um -1,1% zum Vorjahr und der nominale Umsatz sank sogar etwas stärker, um -1,2% zum Vorjahr.
Quelle: Statistisches Bundesamt

Auftragseingang Deutschland Dezember 2013: Der saisonbereinigte und reale Auftragseingang der deutschen Industrie sank im Dezember 2013 um -0,5% zum Vormonat. Die saisonbereinigten Inlandsaufträge sanken um -1,6% zum Vormonat.
Quelle: BMWI

Eurozone: reale Einzelhandelsumsätze Dezember: In der Eurozone sanken die saisonbereinigten realen Einzelhandelsumsätze um -1,6% zum Vormonat und zum Vorjahresmonat sanken die nur arbeitstäglich bereinigten Einzelhandelsumsätze um -1,0%.
Quelle: Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Union

Eurozone: 20 Monate Kreditkontraktion in Folge. Die Europäische Zentralbank (EZB) berichtete gestern die Daten zu den aggregierten MFI (Monetary Financial Institutions) – Bilanzen der Eurozone und der einzelnen Mitgliedsländer für den Monat Dezember 2013, dabei auch die Daten zum ausstehenden Kreditvolumen an den Privatsektor. Im Dezember 2013 schrumpfte das ausstehende Kreditvolumen des Privatsektors in der Eurozone um leicht verminderte -3,54% bzw. um -390,4 Mrd. Euro zum Vorjahresmonat, auf 10,6491 Billionen Euro.
Quelle: EZB

Das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete heute die Einzelhandelsumsätze für den Monat Dezember 2013. Die Einzelhandelsumsätze bei den unbereinigten nominalen Originaldaten sanken um -1,4% zum Vorjahresmonat und die unbereinigten realen (preisbereinigten) Umsätze sanken um -2,4% zum Vorjahresmonat. 

Achtung! Berechtigte Weihnachtseuphorie? Deutschland: reale Einzelhandelsumsätze mit -2,4%, MINUS!

Der Dezember 2013 hatte wie der Vorjahresmonat 24 offene Verkaufstage. Unter der Berücksichtigung der Saison- und Kalendereffekte sanken die nominalen Einzelhandelsumsätze um -2,3%, im Vergleich zum Vormonat und real ging es um -2,5% zum Vormonat abwärts! Statt der erbärmlichen Lügen zum deutschen Konsum–Boom dokumentiert sich eine langanhaltende Schwäche der Nachfrage, denn die saisonbereinigten und realen Einzelhandelsumsätze liegen auch im Dezember 2013 noch deutlich unter dem Niveau von 1994, dem Beginn der bei Destatis verfügbaren monatlichen Datenreihe!
Quelle: Querschuesse.de, Eurostat, das Statistische Bundesamt (Destatis), 31.01.2014

Seit über zehn (10) Jahren nun, stehen die Berichte des ÖRR den Aussagen der EZB diametral entgegen. Im wesentlichen zeichnet insbesondere der NDR seine ganz eigenen Narrative, die nicht mit Daten, Fakten oder Einschätzungen der Fachleute zu tun hat!

Dreister Bullshit vs. Fakten: Ergebnisse

Die Menschen werden nach Strich und Faden belogen, getäuscht und manipuliert. Nachrichten gelten gemäss verschiedener Ausführungen des BVerfG zu den besonders objektiven, „vertrauenswürdigen“ Sendungen des ÖRR. Hier wurde nur ein Beispiel ausgeführt. Beliebig weitere lassen sich ergänzend darstellen. Es ist nicht Einzelfall, es ist System. Das sind die goebbel(s)-esquen Propagandatechniken, das ist Manipulation und Volksverdummung.

Die tatsächlichen Wirtschaftsahlen werden – insbesondere vom ÖRR – durch eine an Propaganda grenzende Beschönigung ausgewählter Einzelparameter sehr positiv dargestellt. Das ist kein Einzelfall. Spätestens seit der sog. Finanzkrise 2008 werden Wirtschaftsdaten durch die Medien – insbesondere den ÖRR – getunt. Die Mechanismen unterscheiden sich. 

Im ÖRR spielen Bilder eine wichtige Rolle, um Sachverhalte „rosa-rot“ zu zeichnen. Geschenke, glückliche Menschen, Shoppen: die vermittelten Welten divergieren zu den Realitäten. 

Schlechte Zahlen werden systematisch unterdrückt. Das BIP ist eine dieser Grössen, die in mehreren Lesungen bekannt gegeben werden. Aus Schätzungen werden harte Zahlen. Das BIP für Q2 2015 wurde in zweiter Lesung auf -0,7% revidiert. Der Trick der Medien: Erste Schätzung ist viel zu positiv, zweite Schätzung wird im ÖRR nicht mehr gemeldet oder – wenn ungünstig – mit dem Hinweis versehen, dass der betrachtete Zeitraum breits sehr weit zurückliegt, folglich gar keine Relevanz mehr habe.

Die Deutsche Bank klärt im Juli 2015 auf:

In 2/3 aller Fälle schlagen bei der Quartalsberichterstattung die Unternehmen die Erwartungen und zwar im Mittel um 3,3%. Der Grund die Gewinnerwartungen pro Aktie werden im Vorfeld – das kann 5, 6 oder 7 mal passieren – abgesenkt und zwar im Mittel um 4%.
Quelle: zerohedge.com.

Und irgendwann sind die mehrfach abgesenkten Erwartungszahlen so niedrig, dass sie leicht zu schlagen sind. 

Kommt dann die „schlechte“ Zahl, wird diese erst gar nicht genannt. Oder: die Erwartungen der „Experten“ wurden übertroffen. Der ÖRR berichtet i.d.R. keine vergleichbaren Zahlen, sonder nur „besser als erwartet“. Wer etwas wie begründet „erwartet“ hat, wird nicht genannt. Die Berichterstattung ist in der Sache nicht relevant. Sie dient der Täuschung und Manipulation.

Lassen sich „schlechte“ Nachrichten nicht vermeiden, schiebt der ÖRR in der Regel Informationen nach, die positiv wirken sollen. Dann werden z.B. Prognosezahlen referenziert, die auf „Eindrücke“ basieren und methodisch fragwürdig konstruiert werden. Dazu zählt u.a. der Einkaufsmanager-Index, das Konsumklima oder aber die neueren „ganz präzisen“ Wohlfühl- und Glücksindizes.

Die Probleme sind zweifältig: Die Bürger merken irgend wann, dass die Dinge nicht stimmen und sie permanent belogen werden. Die Folge ist: Vertrauensverlust. Wer glaubt schon „hysterischen“ Dauerlügnern?

Wichtiger noch: es findet keine wirkliche Auseinandersetzung mit Problemen und Herausforderungen statt. Die Verantwortlichen analysieren nicht und sind folglich weder zu sinnvollen Anpassungen bzw. Veränderungen willens noch in der Lage.

Wenn es in diesem Land noch einmal einen Wechsel weg von dem 80-Prozent-GroKo-Cluster kommen sollte, ist erst mal eine Bestandsaufnahme erforderlich: BIP ohne Blow!

In diesem konkreten Beispiel wird deutlich, wie die politische Seite der Deutschland-AG funktioniert. GroKo macht schlechte Wirtschafts- und Finanzpolitik. GroKo sitzt dominierend in allen Gremien des ÖRR oder aber nutzt den maßgeblichen Einfluss auf Stellenbesetzungen mit Vertrauten, mit Ergebenen, mit Systemkonformen. Und dann ist an den Beschwerdeprozess zu erinnern und den Auftritt der SPD-Dame, die gegen alles verstossen hat, was Gesetz, Ordnung und Hygiene zu bieten haben (siehe: Qualität – Gremien). Aber die Bürger wissen nun wie das läuft.

Die Verantwortlichen im ÖRR wissen, was GroKo von ihnen erwartet und sie wissen, was ihnen selber nutzt. Dazu werden die seit langem etablierten Geschäftsnetze aktiviert. 

Die AGF/GfK erhält jährlich Millionen vom ÖRR, z.B. zur Quotenmessung. Die Quotemessung wird geliefert und wird sicherlich nicht so Nachteilig für den ÖRR ausfallen, das eine Absenkung der Beiträge zu erwarten wäre. Im Gegenteil Quote muss die Argumente der Intendanten für mehr Bedarf unterstützen. Dann steigen auch die Beauftragungssummen. Auf der anderen Seite nutzt der ÖRR die GfK nicht nur als Dienstleister ihrer vermeintlichen Quote, sondern bindet sie aktiv in seine „Betrugssendungen“ mit ein. Das ist ein weiterer Mechanismus, wie der ÖRR agiert. Ob Marktforscher, Journalistenverband, „freie“ Journalisten, Politiker: es lassen sich sehr viele vor den Karren des ÖRR spannen. Der total überfinanzierte ÖRR hat immer Spielraum, das alte Spiel zu organisieren: eine Hand wäscht die andere. Es mutet geradezu „mafiös“ an.

Es gibt weitere Techniken, die vom ÖRR systematisch angewandt werden, um ein über-positives Bild zu zeichnen. Fachleute nennen die Technik „taggen“. „Früher“ war die Qualität von Beschäftigungsverhältnissen ein Thema, auch des ÖRR. Prekariat, Ein-Euro-Jobs, Scheinselbständigkeit usw. Die Trendumkehr wurde vom DLF eingeläutet und verbreitete sich dann auf allen Sendern des ÖRR. Es hiess nun: Fachkräftemangel, nein: eklatanter, manchmal totaler Fachkräftemangel. Über Jahre geht das nun so: Radio, DLF an: Fachkräftemangel! Irgend wann blieb das Radio aus. Nach zwei Jahren ist ein Thema getagged. Es braucht dann keiner Erklärungen mehr, keiner differenzierten Betrachtung, keiner begründeten Bewertungen. Und dann gibt Merkel zur Flüchtlingskatastrophe eine Pressekonferenz und begründet die „Willkommenskultur“ mit nur einem Wort: „Fachkräfte“. 

Und wer die Fakten kennt, weiss: so eine intellektuelle Verwahrlosung gab es seit 70 Jahren nicht mehr.

Der „Schameffekt“

Es lohnt sich der Blick von „der anderen Seite“, der, der Rezipienten. Männer und Frauen, die Weihnachten 2013 in Not waren und diese Sendungen sahen, mussten sich doppelt als absolute Loser fühlen. Wie viele Menschen werden da in die Verzweiflung getrieben, die es sich nicht leisten können, mit vollgepackte Tüten und teuren, toll eingepackten Geschenken aufzuwarten. Aber Weihnachten, das Fest der Konsumenten, die das Geld locker haben und ausgeben oder sogar verschwenden können. Und die, die sich das nicht leisten können, gehören – als propagierte Minderheit – nicht dazu. Das sind die Verlierer.

Wie viele von den Ärmsten haben sich nach diesen Bildern zugesoffen, sind ausgerastet oder haben sich in Verzweiflung das Leben genommen?

In der Sache: die Menschen erleben andere Realitäten und glauben der Politik und den Staatsmedien nicht mehr. Und es sind diese Diskrepanzen, die dieses Land zerreissen. Dauerlüge, keine Analyse, kein vernünftiges und begründetes Handeln. Merkel verhandelt wieder.

„Insgesamt ist das Vertrauen in die Medien so schlecht wie lange nicht mehr. Haben im April 2012 noch 40 Prozent der Befragten angegeben, großes oder sehr großes Vertrauen zu den Medien zu haben, sind es jetzt, im Dezember 2014, nur noch 29 Prozent.“
Quelle: ZAPP Studie, Stand 17.12.2014, NDR.de. 

Heute, November 2016, sind es noch 4 Prozent, die volles Vertrauen in die Medien haben und in die Kirchen und in die Politik.

ÖRR schafft die Gesamthaftung für die „Pseudo-Eliten“ und reisst sie alle in kollektiver Haftung mit in den Abgrund. Die Bürger haben kein Vertrauen in die Eliten, den Eliten im ÖRR.

Warum machen Kirchen nicht Kirche. Gibt es noch einen Menschen, der die Bergpredigt – ein bisschen – verstanden hat. So jemand bräuchte gar nichts sagen, müsste nichts tun, die Kirche wäre trotzdem voll.

Aber so arbeiten die Kirchen in allen Gremien des ÖRR, segnen den Rektalfick, Quelle: rbb, bestaunen wohlwollend das „hinterfotzige Arschloch“, Quelle: ARD, oder partizipieren am „Ziegenfick“, Quelle: ZDF. Und Weihnachten wurde mit dicker Sause gefeiert. Na dann. 

Fazit

==> Der NDR berichtet nicht wahrheitsgemäß. Der ÖRR klittert Informationen und unterschlägt Wesentliches.

==> Die positiven Wirtschaftsmeldungen sind regierungs-konform und -freundlich! Man schafft so sein „Biotop“.

==> Mit dem Beitrag werden irreale Wirklichkeiten gezeichnet, die eine erhebliche psychische Belastung für die Armen und Benachteiligten darstellen können.

==> Aus diesem Programm erwächst kein Vorteil. Auch die Möglichkeit des Zugriffs darauf, ist ohne jeden Vorteil. Jeder Form der Abgabe ist die Grundlage entzogen.