2. ANTISEMITISMUS: Kirill Petrenko und Tagesschau

2.1. Antisemitismus: Kirill Petrenko, Ausnahme-Dirigent

Beim NDR sind die Damen und Herren – fast unbemerkt von der breiten Öffentlichen – zu weit gegangen. Kaum einer berichtete über den Dammbruch beim NDR.

„Kirill Petrenko, der designierte neue Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, gibt keine Interviews mehr. Nicht, dass er nichts zu sagen hätte. Doch wie „Welt“ und NDR über Kirill Petrenko berichten, ist unfassbar.“
Quelle: FAZ, „Antisemiten live“, Eleonore Büning, 26.06.2015.

Der inzwischen als Chefdirigent ins Amt gewählte Petrenko ist „besonnen, schlagfertig, gescheit, leidenschaftlich, hochbegabt, er spricht außer Russisch und Englisch auch fließend Deutsch, hat Charisma und weiß, was er will“, so Frau Büning, Autorin des Artikels.

„Doch gleich in die ersten Gratulationen nach der Wahl mischt sich Unappetitliches aus der Quotenjägergerüchteküche. Als gäbe es beim Radio gar keine Redakteure mehr, die offen antisemitische Entgleisungen bemerken und verhindern könnten, spekuliert eine NDR-Kommentatorin über das etwaige Konkurrenzverhältnis zwischen Petrenko und seinem Dirigentenkollegen Christian Thielemann und vergleicht, da die beiden ja demnächst wieder in Bayreuth auftreten werden, den einen, Thielemann, als „Experten deutschen Klanges“ mit Wagners nobler Wotan-Figur, den anderen, Petrenko, mit der Figur des Alberich, dem „winzigen Gnom, der jüdischen Karikatur“. … .“

Proteste werden von der Welt und dem NDR sofort abgewiegelt.

„Nachdem ein Blogger der „Neuen Musikzeitung“ die antisemitischen Konnotationen (chefsesselgeil, frauengeil) dieser Halb-Infos aufgespießt hat, wird so eilig, dass es erst mal an der Rechtschreibung hapert, ein relativierender Nebensatz eingefügt. Jetzt heißt (bei Welt-Online) es: „…interessanter– wie erfreulicherweise siebzig Jahre nach dem brauen (!) Rassenspuk…“ Wie schnell das geht! Wollten die Autoren nicht sagen, was sie gesagt haben? Ja, warum haben sie es dann gesagt? Weil Nazis, Weiber, Gier, Macht und so weiter Clicks und Quote bringen? Und wegen der Geschichtsvergessenheit. Und, weil das so schnell wieder zu löschen ist: Upps! Tschuldigung! Das ist vielleicht das Ekelhafteste dran.“
Quelle: FAZ, „Antisemiten live“, Eleonore Büning, 26.06.2015.

Eine kurze Übersicht einige wenige Blog-Beiträge bei der FAZ:

  • Es ist ja kaum zu fassen und grenzt an Verhöhnung der Öffentlichkeit, dass der Artikel immer noch online steht. Man streicht einfach ein paar Absätze und meint, damit sei alles bereinigt. Dass der gesamte Text auf der Basis abstossender Stimmungsmache geschrieben wurde und deshalb im Ganzen dringend zurückgezogen werden müsste, dahinter scheint beim NDR noch keiner gekommen zu sein.
  • Frau Lange ist sofort und ohne weiteres aus dem Sender zu entfernen. Solche Menschen gehören nicht in die Redaktion einer aus öffentlichen Geldern finanzierten Rundfunkanstalt!!!!
     
  • Sehr geehrte Frau Lange, ich bin entsetzt und empört über den antisemitischen Ausfall in Ihrem Kommentar! Da hilft auch kein Zurückrudern, wer solche Ideen im Kopf hat ist im vom Zwangsgebührenzahler finanzierten Rundfunk fehl am Platz!!
     
  • Ach mein lieber NDR, was ist aus Dir geworden?
  • Was die Rundfunkräte als Aufsichtsgremien betrifft, die sind abgesehen vom Kulturvertreter nicht mehr als ein parteipolitisch delegierter Lobbyistenverein!!
  • Antisemitische Anspielungen als Stilmittel?
     
  • Nicht zum ersten Mal beim NDR, dass jemand Journalismus und völkisches Beobachten verwechselt.
     
  • Dass Frau Lange diese antisemitische Assoziation Herrn Thielemann unterstellt, sich selbst davon gleichzeitig zu distanzieren versucht – ist das nicht erst der Gipfel dieser NDR-Entgleisung?
     
  • Ich habe selten einen perfideren Kommentar gelesen … . Was ist dieses unfassbare Verhalten? Unwissenheit? Neid?! Pure Bosheit?! Oder eine Mischung aus allem…? Man fragt sich vergebens, wie dieses Rätsel zu lösen ist. Von dem Rätsel, dass der NDR das nicht löscht, ganz zu schweigen… .
     
  • Dieser Artikel ist nicht nur antisemitisch geprägt. Er ist in erster Linie eine Beleidigung eines fantastischen Dirigenten und eines der besten Orchester der Welt.
      
  • … den NDR voll im Griff, so ist diese Hinwendung fast zum Originalton des Völkischen Beobachters das andere Extrem dieses Senders. Doch mit gelebter Kultur hat das nichts mehr zu tun.
     
  • Skandalös ist auch die Bildauswahl der beiden Dirigenten.
  •  Ist Antisemitismus heute in den Medien wieder so selbstverständlich wie Homophobie?
     
  • Es ist einfach nicht zu fassen! Dieser mediokre mit von den Bürgern (sogar chronisch dementen Patienten) abgepressten Zwangsgebühren alimentierte Sender lässt nach wie vor die schamlose antisemitische Entgleisung seiner Mitarbeiterin unkorrigiert im Netz stehen. Man kann sich als Deutscher nur in Grund und Boden schämen für diese öffentlich-rechtliche Inkompetenz.
     
  • Dass ein solcher Kommentar für ein Medium in diesem Land überhaupt geschrieben werden konnte, ist allein schon ungeheuerlich. Dass er aber angesichts des heftigen Protests von kompetenter Seite in den letzten Tagen noch immer auf der Seite des NDR steht, ist schlichtweg ein Skandal. Wann sieht sich der NDR („das Beste aus dem Norden“???) veranlasst, sich von dieser empörenden Mixtur aus nicht nur verstecktem Antisemitismus und bodenloser Ignoranz des Wagnerschen Werkes explizit zu distanzieren? Die Anmerkung der Autorin zeugt nicht minder von haarsträubender Inkompetenz.
     
  • Kann sich ein rundfunkgebührenfinanziertes „Etwas“ eine derart widerliche und unvertretbare Entgleisung tatsächlich ohne personelle und strukturelle Konsequenzen leisten?
     
  • Juristisch ausgedrückt: Wenn die Gleichsetzung nicht ausdrücklich beabsichtigt war, so wurde der Eindruck einer Gleichsetzung doch zumindest billigend in Kauf genommen. Das ist abstoßend.
     
  • Man kann es drehen wie man will: Dieser Text, der einen Zwist zwischen Thielemann und Petrenko konstruieren möchte, ist widerlich und stochert in einer ziemlich braunen Soße. Da nützt es wenig, sich als Journalist auf die Gattung „Kommentar“ zu berufen … .
     
  • Der antisemitische Vergleich ist allerdings eine schwere Entgleisung.
     
  • Ich halte diesen Artikel für antisemitisch, … .
     
  • Ein Kommentar aus der alleruntersten Schublade, …, antisemitische Klischees der schlimmsten Sorte. Eine unglaubliche Fehlleistung, für die Sie und der Sender sich schämen sollten.
     
  • Solche Fehlleistungen lassen gerade gegenwärtig leider alte Gespenster aufleben.
     
  • Ich bin fassungslos. Diese Stellungnahme beleidigt unsere Intelligenz. Dass Ihnen das nicht bewusst sein kann, ist kaum zu glauben. Phenomenal schlecht beraten ist Ihre Redaktion.
     
  • So viel Unwissen in der Sache, so viel Unfug, Zusammengedichtetes – und –fantasiertes hat man wirklich lange nicht gelesen.
     
  • …, suhlt sich Frau Lange in einer vielleicht witzig gemeinten, in ihrer Stereotypisierung unendlich peinlichen Analogie, in der Thielemann als gescheiterter Göttervater und Petrenko als die gnomenhafte Karikatur eines Juden auftreten. … in den öffentlich-rechtlichen Medien ist der Boulevard voll angekommen und bietet eine Platform für diesen Mist.
     

Ein Artikel erscheint bei z.B. den Westfälischen Nachrichten, ansonsten gilt Zurückhaltung. Die internationale Presse reagiert. Einige ausgewählte Stimmen:

„German media antisemites come crawling over Kirill Petrenko“. „Two responses in German media to the election of Kirill Petrenko as chief conductor of the Berlin Philharmonic have been decidedly hostile, verging on racist.“ „Sabine Lange on NDR Kultur drew an unfavourable comparison between the rejected candidate Christian Thielemann, ‘a world acclaimed expert in the German sound’, and the Russian-born Petrenko, ‘ the tiny gnome, the Jewish caricature of Alberich’ who threatens to seize power. … .“
Quelle: slippedisc.com

„Berlin’s new Jewish conductor met by anti-Semitism in German press!“
„Petrenko stopped talking to the media following commentaries by Northern German Radio, or NDR, and Welt Online which used anti-Semitic tropes, the Frankfurter Allgemeine Zeitung reported. The offending material has been removed.“

„In response, readers noted the anti-Semitic stereotypes of overly competitive and oversexed Jews, and the articles were edited or removed, the Deutsche Wirtschafts- Nachrichten, or German Economic News online, reported. Both reports were “bursting with anti-Semitic hatred,” one reader wrote to NDR, adding, “This is now apparently OK in Germany again.”

„NDR later retracted the statement and replaced it with another, from its director of cultural programming, Barbara Mirow, … .“
Quelle: The Times of Israel, 28.06.2015.

Und am 02.07.2015 schreibt Herr Wuliger: „NORMALITÄT Das Paradoxe dabei ist, dass eben dieselben Medien seit Jahren immer wieder gerne eine angebliche neue deutsch-jüdische Normalität nach Auschwitz beschwören. Jede Synagogeneinweihung in der Provinz, jeder jüdische Bundeswehrsoldat, zuletzt junge Israelis, die – angeblich zu Zehntausenden – nach Berlin ziehen, werden als Zeichen dafür bejubelt, dass die Geister der Vergangenheit endlich ruhen. Den Beweis des Gegenteils hat die Petrenko-Berichterstattung gerade erbracht. Normal ist das nicht.“
Quelle: Jüdische Allgemeine.

Der NDR, schaltet eine kurze Mitteilung, die auf den Vorgang reagiert. Eine echte Entschuldigung ist das nicht.

Im Hauptprogramm des ÖRR: nichts. 

Und als wäre das alles nicht schon genug, schreibt dann für deutschlandradiokultur.de Uwe Friedrich – ein hauseignes Gewächs des ÖRR – am 29.06.2015:

„Jüdischer Gnom demütigt germanischen Gott. So beschrieb in der vergangenen Woche eine Musikjournalistin im Norddeutschen Rundfunk das Verhältnis zwischen den Dirigenten Kirill Petrenko und Christian Thielemann nach der Chefdirigentenwahl der Berliner Philharmoniker.“

Und nach einer Auflistung der Geschehnisse kommt dann der unmittelbare Doppelmord durch den Staatsfunk: 

„Vielleicht ist es auch tatsächlich nicht in erster Linie Judenfeindlichkeit, sondern ganz einfach ein tief verankerter deutscher Kulturchauvinismus.“

Nach der antisemitischen Entgleisung, nach dem unnötigen Dammbruch kommt auch noch die Relativierung, natürlich aus dem gleichen Haus. „Ganz einfach“. 

Nach den anschwellenden Protesten greift der NDR zur Löschung des Ursprungtextes: [Ursprüngliche Passage wurde von der Redaktion entfernt.]
Quelle: NDR kultur, Petrenko vs. Thielemann? 25.06.2015.

Die Aufsichtsgremien des ÖRR zeigen stoische Handlungsunfähigkeit, die Politik schweigt, die Ministerpräsidenten und -präsidentinnen reagieren grundsätzlich und überzeugt: nämlich gar nicht.

Es ist „nur“ krasser ANTISEMITISMUS.

Und wer will nun „individualisierbaren wirtschaftlichen Vorteil“ feststellen und daraus einen Zwangsbeitrag ableiten? Die Ministerpräsidenten und -präsidentinnen als die gesetzlich verankerten Kompetenzträger? Wollen diese Leute tatsächlich festlegen, dass Inländer einen Vorteil erfahren, weil sie Teil der mediengestützten, sexistischen, antisemitischen Informationsgesellschaft sind?

Kann den im Grundsatz ausgeschlossen werden, dass sich im System ÖRR ein alt-rechtes Cluster verbirgt, dass hier Gesellschaftspolitik und -transformation betreibt?

Männer und Frauen zu zwingen, für solche Programmbeiträge zu bezahlen, stellt das deutsche Guantanamo dar. Wenn sich die Dritte Gewalt windet, den Zugriff auf solche Formate als Vorteil zu etikettieren, dann kommt das einem legitimierten Verfassungsbruch gleich. Der Rechtsstaat löst sich auf! Eine Re-NAZIfizierung scheint gewollt zu sein.

Up-Date: ohne ÖRR!

„Kirill Petrenko: Eine russische Seele erobert die Berliner Philharmonie – Kirill Petrenko, ab 2019 neuer Chef der Berliner Philharmoniker, stand am Mittwoch erstmals am Pult in der Philharmonie. … .

Petrenko ist nicht nur ein exzellenter Analytiker, sondern getrieben von einem ungewöhnlichen musikantischen Temperament. Schon bei György Ligetis legendärem „Lontano“ überraschte Petrenko mit einer Art harmonischem Dekonstruktivismus: Er suchte in dem schwebenden Werk nach Melodien und Höhepunkten und gestaltete sie ohne jeden Manierismus. Béla Bartóks erstes Violinkonzert mit einem herausragenden Frank Peter Zimmermann erklang wie eine Vorahnung auf das Gesamtwerk Bartóks und zugleich wie eine hochwertige Vorlage für alles, was später von vielen Hollywood-Komponisten geschrieben werden sollte – etliche wie Bartók Emigranten aus dem versinkenden Europa. Mit Richard Strauss‘ schwer zu interpretierenden, eigenwilligen „Symphonia Domestica“ zeigte Petrenko, was er aus einem ohnehin schon erstklassigen Orchester herausholen kann: 

Petrenko emanzipierte die Symphonie von ihrem biederen Theorie-Konzept und arbeitete das Allgemein-Menschliche heraus, wie es sogar in der Familie Strauss in seiner damaligen Charlottenburger Wohnung gelegentlich aufgeblitzt sein könnte. Es ist sehr gut, dass man von Petrenko noch keinen Mahler kennt – er wird ihn hoffentlich mit den Philharmonikern völlig neu entdecken. Unerhörte Konzerte sind zu erwarten.Als Zugabe wählte Petrenko das Vorspiel zu Wagners „Meistersingern“ – eine äußerst geistreiche Idee, mit der Petrenko sein Credo offenlegte: Es geht um die Musik, und sonst um gar nichts.“.
Quelle: DWN, 15.09.2016.

Fazit

==> Der NDR steht wiederholt für Antisemitismus! Zwangsbeitrag finanziert Verbrechen!

==> Klangkörper und Kunstschaffende, sind sofort aus dem ÖRR herauszulösen.

Nachtrag: Die Wiederholungstäter

2.2. Antisemitismus: Tagesschau / U-Boote an Israel

Der NDR berichtet in der Tagesschau Ende Oktober 2017: 

„Milliarden-Deal mit Israel – Bundesregierung stimmt dem Verkauf von drei weiteren U-Booten nach Israel zu“.

Auf der Facebook-Seite der Anstalt finden exzessive Einträge statt, die laut Welt eindeutig als antisemitisch einzustufen sind. Der NDR hat trotz massiver Personalausstattung, die Einträge in erheblicher Dauer öffentlich gelassen.

Pikant: Die Bertelsmann-Tochter Arvato führt die Zensur der deutschen Facebook-Seiten durch und hat den Auftrag, alle Einträge, die gegen die Regeln verstoßen, zu löschen. In schwerwiegenden Fällen greift das NetzDG. Strafen bis 50 Millionen Euro können verhängt werden. Die Eigentümerin von Bertelsmann ist eng mit der Kanzlerin befreundet.

Dazu die Welt:

„ANTISEMITISMUS – Judenhass auf Facebook? Die „Tagesschau“ versagt –
Von Alan Posener | Stand: 27.10.2017 

Auf der Facebook-Seite der „Tagesschau“ hetzten Antisemiten unter einem Beitrag zu Israel gegen den jüdischen Staat. Selbst nach Beschwerden passierte lange: nichts. Eine Beleidigung der Bürger, die ihre „Demokratieabgabe“ zahlen. … . Dennoch bleibt die Seite der üppig mit Personal ausgestatteten „Tagesschau“ unmoderiert und offen für jeden Judenfeind. Auch nachdem sich Frau Goldstein-Wolf beschwert hat, tut sich zwölf Stunden lang: nichts.

Erst die Nachfrage der WELT bringt eine Reaktion: „Auf der Facebook-Seite der ,Tagesschau‘ haben Kommentare gestanden, die dort nicht hätten stehen dürfen – und das viel zu lange“, gibt Kai Gniffke zu, Erster Chefredakteur von „ARD aktuell“. Am Tag nach der Veröffentlichung des Artikels über das U-Boot-Geschäft habe es „rund 17.000 Kommentare bei Facebook“ gegeben. „In dieser Flut sind uns die israelfeindlichen und herabsetzenden Inhalte leider durchgegangen.“ Merkwürdig. Denn die Stellungnahme von Frau Goldstein-Wolf, der die meisten rassistischen und antisemitischen Kommentare galten, war als „Top-Kommentar“ ganz oben auf der Kommentarleiste zu sehen.

Gniffke weiter: „Wir bitten alle Nutzerinnen und Nutzer, die sich durch diese Kommentare verletzt gefühlt haben, um Entschuldigung. Wir werden künftig noch intensiver versuchen, auf die Einhaltung der Netiquette zu achten. Grundsätzlich stellt sich erneut die Frage, ob wir angesichts der Quantität der Kommentare auch weiterhin die Qualität des Diskurses sichern können.“

Wozu man anmerken muss, dass von „weiterhin sichern“ ebenso wenig die Rede sein kann wie davon, dass dies bisher „intensiv“ versucht wurde. Und es geht auch nicht nur um die „Nutzerinnen und Nutzer“, die sich „verletzt gefühlt haben“. Gefühlt? Sie wurden verletzt! Es geht um die Bürgerinnen und Bürger, die solchen Dreck – Entschuldigung – finanzieren müssen.

An dem Beispiel konkretisiert sich u.a. die Digital-Strategie des ÖRR. Der ehemalige Vorsitzende des BVerfG, Prof. H.-J- Papier, legte die Rolle des ÖRR neu fest und begründete das damit, dass im Internet nur der ÖRR als Lotse völlig überforderter Bürger für ein objektive Informations-Aggregation sorgen kann.

Und solche Ergebnisse stellen sich ein, wenn mittels Gebühren und Zwangsbeiträgen Verfassungsrichter beauftragt werden, um ihren völlig sachentfremdeten Meinungen, Welt- und Menschenbilder zu normativer Wirkung zu verhelfen.

Männer und Frauen zu zwingen, für solche Programmbeiträge zu bezahlen, stellt das deutsche Guantanamo dar. Wenn sich die Dritte Gewalt windet, den Zugriff auf solche Formate als Vorteil zu etikettieren, dann kommt das einem legitimierten Verfassungsbruch gleich.

Niemand seitens des Gesetzgebers noch aus den Gremien kümmert sich um diesen „Dreck“. Auch dieser Programmbeitrag nebst „gelebter digital Strategie“ blieb für die Verantwortlichen ohne Konsequenzen. Ganz im Gegenteil: die Diskussion zur massiven Ausweitung digitaler Programmangebote sollte sich beschleunigen. Es ist mit erheblich höheren Beiträgen zu rechnen.

Das System ÖRR ist geprägt von Ideologie, Sexismus, Antisemitismus und einer Bevormundung bis hin zum Totalitarismus.

Der ÖRR ist Motor der Zerstörung von offener Gesellschaft und Demokratie.

Fazit

==> Der NDR ist aktiver, steter Förderer eines völlig inakzeptablen Antisemitismus!

==> Die Digital-Strategie des ÖRR richtet internationalen Schaden an!

==> Der Staat-im-Staat hat das Prinzip Verantwortung aufgelöst!