V. Die Ministerpräsidenten wollen Gesellschaft zerstören: „digital“!

Die Ministerpräsidenten lassen mit Hochdruck an der weiteren Expansion – Stufe III. – des ÖRR arbeiten!!!

Die Ministerpräsidenten wollen einstimmig mehr ÖRR! Mit ihrer zweifelhaften Bildungs- und Medienkompetenz transformieren sie die Gesellschaft und fügen einer ganzen Generation schwerste Schäden zu.

Der ÖRR will verstärkt in Soziale Medien, wo doch der Hass so groß ist. Der Gesetzgeber will den ÖRR überall, koste es, was es wolle.

Nun soll der Finanzierungsumfang bereits auf etwa 11 Milliarden Euro p.a. ansteigen.

Die wahren Kosten aber sind viel höher und wären erst sachgrecht erfasst, wenn alle Positionen bis hin zu den Verhaltenstherapien zur Heilung von Wahrnehmungs-, Verhaltens-, Konzentrations-, Schlaf- und Angststörungen mit eingerechnet wären.

Die Gesetzgeber der Länder sind in den Bereichen ÖRR, Medien und Bildung nicht nur Täter, sondern auch – ihre eigenen –  Opfer. Denn gerade der ÖRR – durchaus mit seinem Bildungsauftrag – wirkt rekursiv auf ihre Meinungs- und Willensbildungsprozesse.  

Der Gesetzgeber hat sich ein dynamisches System geschaffen, bei dem er Teil einer rückgekoppelten Schleife – Feed-back-Loop – ist. Er legt fest, dass der „Ziegenficker“ ein Vorteil für alle Inländer ist und bekommt vom ÖRR die Rückmeldung, dass er als Gesetzgeber sehr erfolgreich ist. Das prägt dann weitere Entscheidungen.

Medialer Over-Kill!

Das totale Sendevolumen spielt bei der Verankerung gewünschter „populärer Meinungsbilder“ eine wichtige Rolle. Das Individuum verliert die Fähigkeit zur präzisen Analyse, wenn es ohne Unterbrechung mit Meinungsbildern im Over-Kill erschlagen wird.

Zu den Einflussgrößen erfolgreicher Manipulation zählen

  • Hohe Sende- und Rezeptions-Volumina (deshalb 45.000.000 Sendeminuten p.a. über 87 klassische Sender, plus DW, plus > 120 Digital-Formate);
  • Wiederholsequenzen (Monothematik);
  • Fragmentieren (aus dem Zusammenhang reissen, Gegenpositionen vertreten);
  • Ablenken (nicht über Target II.-Salden reden, sondern über Knieschmerzen eines bekannten Fussballers berichten, der Gendervielfalt repräsentiert);
  • Anzahl der als unabhängig von einander eigestuften Quellen (Anzahl Kanäle, s.o.);
  • Bekanntheit der Nachrichtensprecher (deshalb immer die gleichen Fressen Gesichter); ….

Das Ausmaß an Medienangeboten ist in Deutschland bereits so hoch, dass sich eigentlich ein „Mehr“ von alleine verbietet. Der Medienkonsum hat ein persönlichkeits- und gesellschaftsveränderndes Ausmaß angenommen.

Der Medienkonsum liegt – je nach Quelle – täglich zwischen neun (9) und zehn (10) Stunden. Es findet ein medialer Over-Kill statt. Und, anstatt den Markt zu gestalten, wollen Politik und Gesetzgeber stets die weitere Expansion, insbesondere auch des ÖRR mit seinen heute bereits 87 Kanälen und etwa 45.000.000 Sendeminuten pro Jahr. 400 TV-Kanäle sind in Deutschland verfügbar, zehntausende Hörfunkkanäle. Video- und Streaming-Plattformen nehmen zu und weiten ihre Angebote aus. 

Auch der ÖRR will mehr. Neue Kinderkanäle, eine zwingende Expansion der Mediatheken, Auftritte überall in den sozialen Medien. Der ÖRR fordert, gekaufte Gutachten bestätigen, Ministerpräsidenten „verordnen“ es: ÖRR soll näher an die „Presse“.

Die Mediennutzung steigt seit Jahren immer weiter an. Als Durchschnittswerte werden gennant:

  • TV: 223 Minuten,
  • Radio: 177 Minuten.

Hinzu kommt die tägliche Nutzung des Internets. 58 Millionen Menschen nutzen dieses. Mobile Services werden immer umfassender genutzt.
Quelle: statista

Internet: 126* – 300 Minuten? 
*Studie 2014

Je nach Nutzergruppe liegt der Anteil Internet bei zwei (2) bis fünf (5) Stunden pro Tag und darüber. Soweit der Kontrast zum Gutachten des Verfassungsrichters und Vorsitzenden des Ersten Senats am BVerfG, Prof. Papier.

Die „offiziellen“ Zahlen sind nur bedingt aussagefähig: verfügbares Material dient meistens der Werbebranche und da läuft es nicht anders als bei Facebook. Das Unternehmen passt regelmäßig nach der Vermarktung von Werbeplätzen die tatsächlichen Nutzungszahlen – meist nach unten – an. Genauso verhält es sich beim ÖRR.

„Deutsches Fernsehen ohne Einschaltquoten – In Deutschland können derzeit keine Einschaltquoten gemessen werden … – und das Problem lässt sich nicht so leicht beheben.“.
Quelle: SPON, 15.01.2018

Das AfG/GfK-Panel mit seinen 5.000 Teilnehmern verzerrt die Realitäten teils erheblich, was vom ÖRR natürlich regelmäßig vehement bestritten wird. 

Tatsächlich wird ÖRR immer weniger „bewusst“ rezipiert, aber es wird mehr Zeit im Internet verbracht. Medien werden zudem zunehmend parallel genutzt. Bereits 2013 bestätigte der Spiegel die aggregierten Zahlen:

Steigender Medienkonsum – 585 Minuten Lebensausfall?
Quelle: SPON, 16.01.2013

Neun (9) bis zehn (10) Stunden Medienkonsum pro Person und Tag, scheinen realistisch zu sein. 

Die Dauerverpressung von 45.000.000 Sendeminuten p.a. reicht nicht. Das klassische Programm soll nicht reduziert werden. Dafür soll bei allem was „digital“ ist, kräftig expandiert werden. Dabei sind in den 45.000.000 Sendeminuten p.a. die bereits umfangreichen Aktivitäten des ÖRR auf Plattformen wie Facebook und Twitter noch gar nicht mit enthalten.

„Facebook, Google tell Congress they`re fighting extremist content with counterpropaganda.“
Quelle: cnbc, 17.01.2018

Facebook, Google haben dem (amerikanischen) Kongress mitgeteilt, dass sie extremistische Inhalte mit „Gegen-Propaganda“ bekämpfen!

Die Spitzenleute der drei größten Internetplattformen erläutern den Kongressmitgliedern, wie extremistische Inhalte von ihren Plattformen entfernt werden und wie sie „Anti-Terror-Propaganda“ erzeugen.

Auf diesen Plattformen will der ÖRR weiter expandieren: der Gesetzgeber will es so, die Anstalten, die Gremien-Mitglieder, die Freundeskreise, die Gutachter und Verfassungsrichter a.D..  

Wer für diese Expansionen des ÖRR auf den amerikanischen Plattformen für „Terror und Anti-Terror-Propaganda“, Datenvermarktung und -missbrauch nicht zahlen kann oder will, wird in Deutschland verfolgt, bedroht und in Beugehaft gesetzt.

Der Gesetzgeber hat keine Strategie, er will einfach nur mehr.

9 – 10 Stunden Medien-Konsum pro Tag und Person reichen SPD, CDU/CSU und vielen Grünen nicht aus! ÖRR soll noch effektiver wirken!

Zusammenfassung

Die Ministerpräsidenten haben für die weitere Expansion folgende Voraussetzung geschaffen, die nun „gehebelt“ werden können:

  • ÖRR ist bereits die Inkarnation des manipulativen Medien-Over-Kills, die deutsche Medienlandschaft kann nun absolut dominiert werden!
  • Bürger, die bereits medien-saturiert und ggf. charakterlich labil sind, bilden unter Ausnutzung neuer Wirk-Techniken die Basis, noch enger gesteuert zu werden!
  • Die Bürger sind bereits in einem Zustand, sich auf den Plattformen international agierender Daten-Verbrecher weiter zu deprivatisieren! Das eröffnet auch für den ÖRR und die mitigierten privaten Anbieter neue Vermarktungs-Chancen.
  • Mit jährlich 25 Millionen Maßnahmen, 1,4 Millionen Vollzügen und erst einigen Inhaftierungen ist das Zwangspotential zur Machtsicherung und Gesellschaftstransformation noch nicht ausgeschöpft. Hier sind noch erhebliche Steigerungsraten möglich!

Ziele: Rundfunk / Bildung: klassisch und/oder digital

Aus der neuen „digitalen Medien-Ökonomie“ ergeben sich zwangsläufig neue Bildungsoptionen, die sich am konkreten Menschenbild der Gesetzgeber ausrichten können.

  • Bis in die 1990 Jahre galt: Selbständiges Denken, abgesicherte Meinungs- und Willensbildung nach dem Prinzip Verantwortung erlernen. Es wurden Voraussetzungen geschaffen, zum „guten“ Motiv und zur kreativen, aktiven Gestaltung immer neuer Herausforderungen, um einen nachhaltigen persönlichen, gesellschafts- und sozial-politischen Nutzen stiften zu können.
     
  • Seit Gesamtschule, G8 und Bologna gilt: Es werden Kompetenzprofile entwickelt und vermessen, die dem späteren arbeits-marktlichen Bedarf am Besten entsprechen und somit den adressierten Wirtschaftsakteuren unter ökonomischen Gesichtspunkten maximaler Nutzen erwächst? 
     
  • Zukünftige Bildungsziele in der „digitale Medien-Ökonomie“: Methoden und Tools des Meinungs-, Emotions- und Verhaltens-Management zur vollständigen Deprivatisierung werden nach neuesten Erkenntnissen des Nudgings so eingesetzt, dass fügsame, steuerbare Ressourcen gebildet werden, die den Eliten in einer hierarchisch-pyramidealen Organisationsform dauerhaft einen maximalen monetären Nutzen stiften?

Zwischenfazit: Bildungspolitik / „Digitales“ – ÖRR

==> Die Zahlen zum Medienkonsum sind bereits erschreckend hoch und laufen jeder ernst gemeinten Bildungs-, Kompetenz- und Persönlichkeits-Entwicklungs-Initiative diametral entgegen.

==> Das Ziel der Politik, des Gesetzgebers, ist totalitär: Auf Individuen und Gesellschaft soll nun mit neuen Möglichkeiten noch effektiver gewirkt (§11, RStV) werden.

==> Der Gesetzgeber zwingt mit seiner „Digitalisierung“ – ohne Kompetenz und Verstand – die Bürger in ein psycho-totalitäres System, der Deprivatisierung, Ausbeutung und perfidester Manipulation auf rein marktorientierten Plattformen. 

==> Der Gesetzgeber forciert das neue „Mine-Exploit-and-Nudge-Modell“, siehe Kapitel über Wettbewerb.

==> Die vorgesehene „digitale Expansion“ des ÖRR mittels Zwangsbeitrag finanzieren zu lassen, stellt einen Satz kardinaler Verfassungsbrüche dar. Ein Vertrauensgut kann nicht mit totalem Zwang finanziert werden. Die Freiheits-Grundrechte sind nicht verhandelbar. Art. 5 GG verbrieft das Recht, ungehinderter Information. Der Freiheitsgrundsatz nach Art. 2 GG hat uneingeschränkt zu gelten.

==> Das System ÖRR, der „Staat-im-Staate“ gefährdet Demokratie akut und substantiell.

Kapitel 12. Bildung: nun auch in der „Cloud“ und zu den Unterkapiteln:

I. Digitale Expansion: das Papier-Gutachten
II. Der Drei-Stufen-Test als Teil der „Digital-Strategie“ ÖRR
III. Die „praktische Umsetzung“ der Digital-Strategie am Beispiel Bildung
IV. Hintergrund: Chancen / Risiken – Social Media
V. Die Ministerpräsidenten wollen Gesellschaft zerstören: „digital“!

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