1. SEXISMUS! Wahlkampf Frau Katja Suding, FDP, Hamburg

Bereits am 06.01.2015, beim Dreikönigstreffen der Liberalen in Stuttgart, hatte die ARD einen Ausschnitt angefertigt, der dann in der Flagschiffsendung für Sachlichkeit und Information, der Tagesschau, um 20:00 Uhr, ausgestrahlt wurde. Frau Suding – zwischenzeitlich wiedergewählte Spitzenkandidatin der Hamburger FDP – sitz auf dem Podium. Während FDP-Parteichef Christian Lindner am Pult redet, fängt der Kameramann der ARD an, Frau Suding abzuscannen. Er beginnt unten an den Beinen, langsam, ganz langsam zieht er den Schwenk – mit der Ruhe zum Detail – die Beine empor, beschleunigt kurz am Genitalbereich, um dann Frau Suding im brustbetonten Vollbild nah zu erfassen und dann dieses Voll-Bild „stehen“ zu lassen.

Click – Bild: Der NDR gehört zum Verbund der staatlichen #MeToo-Plattform


Der ÖRR ist Inventor, Inhaber, Betreiber der größten #MeToo-Plattform in Deutschland. Hier findet der Missbrauch vorsätzlich, organisiert und vollendet statt.

Es gibt Diskussionen, reife Bürger schütteln entsetzt den Kopf, selbst Parteimitglieder äussern sich kritisch über den ÖRR. 

 „Durfte sich da wieder eine Clique aufgeilen?“

Beim NDR wird intern abgewogen, nach aussen bagatellisiert:

Die Entschuldigung der ARD, es handele sich um „einen typischen Schwenk aus den 80ern“, entsetzt. Platter kann nicht geheuchelt werden, selbst nicht im Staatsfunk.
Quelle: z.B. web.de, „Darf die Tagesschau“ Bein zeigen?, 07.02.2015

Der Vorfall und die darauf in keiner Weise überzeugenden Reaktionen und Maßnahmen der Anstalten machen deutlich, es gibt keinen Codex, keine Aufsicht, keine funktionierenden Gremien, keine Governance, keine Compliance. Das Management versagt komplett.

Diese Art der Verhaltensannahmen sind fester Bestandteil einer staatlichen Firmenkultur, die über Jahrzehnte keine Korrektur erfahren hat. Diese wird ganz maßgeblich vom Top-Management und den Führungskräften geprägt. Die Hamburger sagen es grade heraus: 

„Der Fisch stinkt vom Kopf her“. 

Die Medien greifen das Thema auf, ohne jemals Konsequenzen beim ÖRR zu adressieren. Der Mainstream ordnet ein und bagatellisieren, weil sich – wie auch in diesem Fall – Proteste im Internet sofort verstärken könnten. 

Frau Suding musste „souverän“ und „grosszügig“ mit diesem perversen Angriff umgehen. Alles andere hätte im Wahlkampf zu nicht kalkulierbarem Risiko führen können. Hätte sie „Nein-heisst-Nein“ brüllen sollen? Zudem ist der Konflikt offensichtlich: So hoch wie die Bedeutung einer Wiederwahl in Hamburg war, hätte es ein Desaster werden können, es sich mit den ÖRR zu verscherzen. Dann doch lieber die erzeugte „trübe Welle“ für den eigenen Zweck nutzen.

Der Wahlkampf in Hamburg eröffnet einen weiteren Aspekt.

„Wut plus Beine gleich FDP-Prozente“
schreibt der Stern am 04.02.2015. 

Und so betreibt ÖRR Wahlkampf. Tatsächlich gab es ein deutliches Bestreben seitens des ÖRR, die FDP wieder zu stärken. In Hamburg ging es für die FDP darum, eine lange Serie von verloren Wahlen und Abgängen aus den Landesparlamenten zu beenden.

Zehntel Punkte im Wahlergebnis gaben den Ausschlag.

SEXISMUS! UND WAHLMANIPULATION!

Die Kriterien weisen eindeutig darauf hin, dass der NDR offenen Sexismus betreibt. Entwürdigende Intimeinstellungen werden verwendet, um konkreten und gezielten Einfluss auf den Wahlausgang zu nehmen. Für den Kameramann und Intendanten scheinen Straftatbestände erfüllt zu sein.

„Wut plus Beine gleich FDP-Prozente“ – Stern am 04.02.2015. – ist im Kontext der systematischen Manipulationen bei Wahlen zu bewerten. Siehe insbesondere: „Deutschlands Beste„, TV-Duell Merkel – Schulz, Wahlen in Rheinland-PfalzWahlen in Schleswig-Holstein vor dem Hintergrund des „Terror als Populisten-Porno„!

Welche Power beim ÖRR entfaltet werden kann, zeigt sich in der Abstrafung der Parteien und Personen, die gegen den 15. RÄndStV gestimmt hatten und sich damit gegen explodierende Mehreinnahmen und eine Bereicherungsorgie bei der Personalvergütung und Altersversorgung gewandt hatten.

Der Intendant des NDR ist Wiederholungstäter

Nachtrag: Am 12.11.2017 wird bei Anne Will – etwa 4.000 Euro pro Sendeminute – über Sexismus „getalkt“. Eine der Diskutantinnen ist Verena Pooth. Und der NDR wiederholt seinen „ab-gegeilten“ Schwenk.

„Und wer entschuldigt sich jetzt bei Verena Pooth? In der Talkshow „Anne Will“ leckte sich die Kamera ungeniert von den rosa Schuh- bis zu den Haarspitzen der aufwändig gestylten Moderatorin und Unternehmerin empor.“.
Quelle: tagesspiegel, 13.11.2017.

Der ÖRR betreibt seine #MeToo-Plattform strategisch!

Wenn solche Verhaltensannahmen zum genetischen Code einer Organisation gehören, muss das Konsequenzen für das Management haben ggf. für die Organisation. Und das hat es typischer Weise auch immer, nur nicht beim ÖRR. 

Der NDR wurde auf den Vorfall hin angeschrieben. Der Intendant – nach dem Gesetz verantwortlich für das Programm – wurde sofort aus der Schusslinie genommen. Es wurde auf für Gremien verwiesen. Im Kapitel „Qualität – Gremien“ wurde herausgearbeitet, dass die Gremien hierarchisch pyramidial gesteuert sind und keinerlei Voraussetzungen haben, ein TQM überhaupt durchzuführen. Das Schreiben wurde innerhalb des NDR nicht  etwa an die Gremien weitergeleitet. Der Verfasser wurde nur darauf hingewiesen, dass nicht der Intendant sondern die Gremien bzgl. des offenen Sexismus beim NDR zu adressieren seien. Von sich aus werden die Gremien nicht tätig. Die NDR-Gremien haben in den letzen Jahren hunderte von Beschwerden erhalten und alle – ALLE! – abgewiesen. Es ist das Cluster I. aus den Spitzen der Dritten Gewalt, den Anstalten und des Gesetzgebers, aus dem die Abschottung und Unangreifbarkeit des ÖRR organisiert wird. 

Solche Systeme erfahren keine Korrektur und verkommen. Aus ihnen kann kein Vorteil erwachsen. Das aber ist die Voraussetzung für den Rundfunkbeitrag.

Den „individualisierbaren wirtschaftlichen Vorteil“ aus diesem Programmbeitrag muss der Gesetzgeber festgestellt haben, denn sonst wären die Massenverfolgungen nicht durchsetzbar. Erst über ein Jahr später wird das BVG in Leipzig den Vorteilsaspekt neu interpretieren und die Rechtsauffassung bekunden, dass die Möglichkeit des Zugriffs auf die #MeToo-Plattform des NDR ein Vorteil darstellt. Dieser Vorteil sei mit dem Rundfunkbeitrag abzugelten.

Nur der Rechtsstaats kann den entmündigten Bürgern wieder zu ihren Grundrechten verhelfen.

Fazit I.

==> Der ÖRR / NDR organisiert wiederholt perfiden Sexismus!

==> Der NDR greift selber „sexistisch“ in den Wahlkampf ein. Ein Akt der Entwürdigung, des Missbrauchs, der Manipulation.

==> Der NDR ist die #MeToo-Plattform, auf der sexistische Ausbrüche inszeniert werden. Es gibt keinerlei Kontroll-Mechanismen, diese zu verhindern. Das Prinzip Verantwortung ist beim ÖRR nicht existent.

==> Der NDR steht jederzeit über dem Gesetz, über Ethik, Moral und einfachsten Anstandsregeln. Der Rundfunk kennt kein Korrektiv. Er ist der Staat-im-Staate.

==> Der Intendant kann nicht gemäß des Gesetzes adressiert und verantwortlich gemacht werden. Die Gremien versagen.